SKUDELNY: Studie des Umweltbundesamtes ist Munition für Lobbyverbände

Zur Studie des Umweltbundesamtes über den Einfluss von Stickstoffdioxiden erklärt die umweltpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion Judith Skudelny:

„Die Untersuchung geht von 6.000 Toten durch den Einfluss von Stickstoffdioxiden aus. Selbstverständlich sind diese nicht gesund, allerdings stellt die Studie keinen Kausalzusammenhang zwischen Todesursache und Feinstaub- bzw. Stickstoffdioxid-Belastung her. Zudem werden andere Einflussfaktoren wie Gesundheitszustand, Alter oder Lebensweise ignoriert. Studien wie diese sind lediglich Munition für Lobbyverbände wie die Deutsche Umwelthilfe und werden regelmäßig zur Panikmache gegen den Dieselmotor genutzt. Entgegen der in der Wissenschaft vorherrschenden Meinung wird so mit unbegründeten Schreckensmeldungen Politik gemacht. Die Folge ist eine von Hysterie getriebene Politik mit aktionistischen Maßnahmen wie streckenweisen Dieselfahrverboten.

Dieselfahrverbote in Innenstädten führen nur zu einer Verlagerung des Verkehrs und bringen uns bei der Stickoxid-Belastung keinen Schritt weiter. Wir brauchen vielmehr eine nachhaltige Lösung, die zugleich ökologisch, ökonomisch und sozial sinnvoll ist. Wichtige Ansätze sind eine intelligente Verkehrssteuerung, Digitalisierung, moderne Kraftstoffe und ein vernetzter ÖPNV.“

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