BUSEN: Windkraft im Wald muss gestoppt werden

Zu den Medienberichten über den Bau von Windenergieanlagen in Waldgebieten erklärt der forstpolitische Sprecher der FDP-Fraktion Karlheinz Busen:

„Der planlose Ausbau der Windenergie hat weder mit Ökologie noch mit Ökonomie etwas zu tun, er ist reine Ideologie. So verzögern die Grünen aus vermeintlichen Naturschutzgründen Bauvorhaben im ganzen Land. Bei der Rodung von Wäldern kann es aber nicht schnell genug gehen, um genehmen Investoren Windenergieanlagen zu ermöglichen – gegen alle Bedenken von Naturschützern. Mehr als 12.000 Greifvögel und über 250.000 Fledermäuse fallen jedes Jahr den Windenergieanlagen im Wald zum Opfer. Mehr grüne Doppelmoral geht nicht.

Daneben muss die aktuelle Trockenheit auch bei der Windenergie zu denken geben: Havarierende Windenergieanlagen können schnell einen großen, unkontrollierbaren Waldbrand auslösen. Das ist nicht nur eine Gefahr für Wald und Tiere, sondern auch für Menschen. Die FDP-Fraktion fordert, dass die Rodung von Wäldern für Windenergieanlagen gestoppt wird. Dazu haben wir bereits einen Antrag vorgelegt, der nach der parlamentarischen Sommerpause in den Deutschen Bundestag eingebracht wird.“

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