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LAMBSDORFF: UN-Sicherheitsrat muss weitere Eskalation im Asowschen Meer verhindern
Zur Eskalation zwischen Russland und der Ukraine erklärt der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Alexander Graf Lambsdorff:
„Die Situation im Asowschen Meer darf nicht noch weiter eskalieren. Entscheidend ist deshalb, dass die Mitglieder des UN-Sicherheitsrats in der heutigen Sondersitzung von Russland verlangen, die Meerenge von Kertsch wieder dauerhaft für Schiffe passierbar zu machen. Gleichzeitig darf die Ukraine nicht im Alleingang überstürzte militärische Maßnahmen ergreifen, sondern muss mit größtmöglicher Umsicht agieren. Richtig ist: Moskau hat in den vergangenen Jahren systematisch Fakten geschaffen: die völkerrechtswidrige Annexion der Krim, der Bau der Brücke nach Kertsch und die Befeuerung des Konflikts in der Ostukraine. Die internationale Staatengemeinschaft muss jetzt alles dafür tun, dass sich der Konflikt nicht noch weiter ausbreitet. Als Zeichen guten Willens sollte Russland zudem endlich der Stationierung von UN-Blauhelm-Soldaten in der gesamten Ostukraine zustimmen. Russland und die Ukraine müssen beide ihren Teil zur sofortigen Umsetzung von Minsk II und zur Beendigung der Spannungen beitragen.“