Abgeordneter
Wirtschaftspolitischer Sprecher

Wirtschaftsausschuss

Tel: 0221 25855 900
Abgeordneter
Sprecher für Forschung, Technologie und Innovation

Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung

Tel: +49 7151 5028692
Reinhard Houben Prof. Dr. Stephan Seiter
Pressemitteilung

HOUBEN/SEITER: Werden durch vereinfachte Fachkräfteeinwanderung auf hohen Bedarf reagieren

Zur Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung zum Fachkräftemangel im IT-Bereich erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion Reinhard Houben:

„In der IT-Branche zeigt sich die angespannte Fachkräftelage wie unter einem Brennglas. Der Mangel an qualifiziertem IT-Personal betrifft nicht nur eine einzelne Branche, sondern unsere gesamte Wirtschaft. Deswegen wird der Bundestag ein ambitioniertes Gesetz verabschieden, mit dem Fachkräfteeinwanderung systematisiert und vereinfacht wird. Mit dem Zukunftsfinanzierungsgesetz werden wir die Möglichkeiten der Mitarbeiterkapitalbeteiligung erweitern. Jetzt liegt der Ball bei den Unternehmen, ausländischen Fachkräften, gerade im Bereich IT, attraktive Angebote zu machen.“

Der Sprecher für Forschung, Technologie und Innovation der FDP-Fraktion Prof. Dr. Stephan Seiter erklärt dazu:

„Die Studie zeigt, dass wir früh mit der Begeisterung für MINT-Bildung anfangen müssen. Gut, dass Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger mit dem MINT-Aktionsplan 2.0 durch Förderung von Berufsausbildung und Studium im MINT-Bereich auf die hohe Nachfrage reagiert hat. Kurzfristig werden wir durch eine vereinfachte Fachkräfteeinwanderung auf den Bedarf an IT-Fachkräften reagieren müssen. Wir setzen uns durch Anpassung der Beschäftigungsverordnung dafür ein, dass IT-Fachkräfte aus dem Ausland auch mit weniger Berufserfahrung in Deutschland arbeiten können. Um mittel- und langfristig die Nachfrage an praxisnaher Ausbildung im akademischen Bereich zu decken, müssen wir die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und das duale Studium stärken. Wenn der Bund finanziell die Hand reicht, müssen sich auch die Länder zu mehr Engagement bekennen.“

Immer informiert - unser Presseverteiler

Jetzt anmelden

Mit unserem Newsletter bleiben Sie informiert