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FDP-Fraktion und ZDH wollen Exzellenz in der Beruflichen Bildung

Pressekonferenz beim ZDH

 

Die Qualifikation der Mitarbeiter ist insbesondere im Handwerk von entscheidender Bedeutung für die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe. Die FDP-Fraktion hat deshalb gemeinsam mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks ein Positionspapier zur Stärkung der Beruflichen Bildung vorgelegt.

Kleine und mittlere Unternehmen decken ihren Fach- und Führungskräftebedarf vorwiegend über die Berufliche Bildung. Die FDP-Fraktion und der Zentralverband des Deutschen Handwerks fordern daher in einem gemeinsamen Positionspapier eine Exzellenzförderung, die sich nicht allein auf die akademische Bildung beschränkt.

„Wir wollen die Exzellenzförderung in der Beruflichen Bildung stärken“, unterstrich der FDP-Fraktionsvorsitzende Christian Lindner bei der Vorstellung des Papiers. Dazu brauche es auch Internationalisierung wie zum Beispiel durch die Schaffung eines dem DAAD entsprechenden Deutschen Beruflichen Austauschdienstes. Lindner weiter: „Durch den Ausbau digitaler Lehr- und Lernmethoden sowie exzellenter Weiterbildungsangebote in der Höheren Berufsbildung wollen wir den Führungs-, Unternehmens- und Spezialistennachwuchs weiter qualifizieren. Talente in der Beruflichen Bildung müssten befähigt und unterstützt werden.

Der Präsident des ZDH Hans Peter Wollseifer machte sich ebenfalls für die Exzellenzförderung stark: „Um die Zukunft zu gestalten, müssen wir dafür sorgen, dass die Förderung der Beruflichen Bildung mit der Förderung an den Hochschulen gleichgestellt wird. Denn unsere Wirtschaft und das Handwerk braucht exzellent ausgebildete berufliche Fachkräfte. Exzellenzbildung im Handwerk setze voraus, das Interesse für handwerkliche und technische Berufe und für Unternehmertum schon ab der Grundschule zu wecken. „In der gymnasialen Oberstufe muss die Berufsorientierung nicht nur ein Hochschulstudium im Blick haben, sondern immer auch die Entwicklungsmöglichkeiten und Karrierechancen der beruflichen Aus- und Weiterbildung als adäquate Alternative zum Hochschulstudium vorstellen“, so Wollseifer.

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