Renata Alt Pressemitteilung
Abgeordnete

Vorsitzende des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe

Tel: 030 227 75262

ALT: Wir dürfen nicht zulassen, dass die pro-demokratischen Stimmen in Belarus verstummen

Zur Verleihung des Karlspreises an belarussische Freiheitskämpferinnen erklärt die Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses des Deutschen Bundestages Renata Alt:

„Die Verleihung des Karlspreises an Maria Kalesnikava, Swetlana Tichanowskaja und Veronica Tsepkalo zeigt, dass der friedliche Kampf der belarussischen Bevölkerung für Freiheit, Demokratie und Selbstbestimmung nicht in Vergessenheit gerät. In Zeiten, in denen sich die mediale Aufmerksamkeit von Belarus abgewendet hat, ist das ein wichtiges Signal an die Zivilbevölkerung. Die Proteste vom Sommer und Herbst 2020 haben auf beeindruckende Art und Weise gezeigt, wie eine große, friedliche, demokratische Bewegung in einer Diktatur aufkeimen kann. Auch wenn der Machthaber Lukaschenko die friedlichen Proteste mit abscheulicher Gewalt vorübergehend stoppen konnte, ist sein Regime ein Auslaufmodell. Wir dürfen nicht zulassen, dass die pro-demokratischen Stimmen in Belarus verstummen. Die Verleihung des Karlspreises an die drei mutigen Anführerinnen der belarussischen Proteste bietet diesen Stimmen eine wichtige und wohl verdiente Bühne.“

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