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Zukunftsfaktor Vielfalt

Diversity

 

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Diversity-Tages hat die FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag am 31. Mai 2022 zur Diskussionsveranstaltung „Das hat Zukunft – Diversity im Mittelstand“ ins Basecamp in Berlin-Mitte eingeladen.

Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Politik und Forschung haben die Freien Demokraten das Bewusstsein für die Themen Diversität, Gleichstellung und Inklusion gestärkt und gezeigt, wie mittelständische Unternehmen von Diversity-Management profitieren können. Auf dem Podium vertreten waren Nicole Bauer, Sprecherin für Frauenpolitik und Diversity der FDP-Fraktion; Tatjana Cuk, Co-Gründerin und Geschäftsführerin der Diversity-Jobbörse EDI-Jobs; Matthias Weber, Vorsitzender und Vorstand Diversity, Völkinger und Dr. Teita Bijedic, Projektleiterin am Institut für Mittelstandsforschung Bonn.

Vielfalt bietet Mehrwert für Unternehmen und Gesellschaft

Johannes Vogel, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion, betonte in seinem Grußwort, dass Vielfalt nicht nur ein Trendthema sei, sondern einen echten Mehrwert für Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie die gesamte Gesellschaft biete. Vogel ermutigte den Mittelstand das Potenzial des Diversity-Managements bei der Rekrutierung von Fachkräften zu nutzen.

„Diversity in der Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ist kein Akt der Nächstenliebe - sondern ein Motor für Exzellenz. In Zeiten des demografischen Wandels, der digitalen Transformation und des Fachkräftemangels müssen wir heute die Weichen stellen, um gleiche Chancen für alle zu schaffen und den Innovationsstandort Deutschland zu stärken“, fügte Nicole Bauer hinzu. 

Einigkeit bestand bei den Teilnehmenden darüber, dass mehr Vielfalt für mittelständische Unternehmen viele Vorteile bringt, aber dennoch viel Nachholbedarf besteht. Es sei wissenschaftlich erwiesen, dass bunt gemischte Teams kreativer sind und bessere Ergebnisse erzielen. Menschen, die in diversen Teams arbeiten, sind offener und toleranter und haben ein größeres Verständnis für andere Gesellschaftsgruppen. Entscheidender Erfolgsfaktor - gerade für mittelständische Unternehmen sei ein Mix verschiedenster Sichtweisen, Meinungen und Expertisen. Der LSBTI-Sprecher der FDP-Fraktion und Moderator der Veranstaltung, Jürgen Lenders, unterstrich: „Es geht beim Diversity-Management nicht nur darum, Mitarbeitende vor Diskriminierungen zu schützen, sondern um echte Chancengleichheit aller Menschen, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Alter, Religion oder sexueller Orientierung.“

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