SUDING: Karlizcek muss Verhandlungen für Digitalpakt 2.0 anstoßen

Zur Unterzeichnung der Verwaltungsvereinbarung zum Digitalpakt erklärt die stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Katja Suding:

„Endlich kommt der Digitalpakt. Leider schöpft er die durch die Grundgesetzänderung geschaffenen Möglichkeiten noch nicht aus. Bildungsministerin Karlizcek muss nun zügig Verhandlungen für einen Digitalpakt 2.0 anstoßen. Fünf Punkte sind der FDP-Fraktion dabei wichtig: Lehrer müssen bei der Wartung der Technik durch IT-Spezialisten unterstützt werden. Zudem müssen sie besser für den Unterricht im digitalen Zeitalter ausgebildet werden. Schulen sollten eigene Budgets erhalten, um digitale Schulbücher anzuschaffen. Darüber hinaus sind klare Vorgaben für den Schutz sensibler Schülerdaten notwendig. Daten, die beim Gebrauch von digitaler Lernsoftware entstehen, müssen datenschutzkonform für die Bildungsforschung nutzbar werden. Ohne einen ergänzenden Digitalpakt 2.0 wird der Bund lediglich Technik für über fünf Milliarden Euro finanzieren, die jedoch veraltet ist, bevor sie überhaupt eingesetzt wird.“

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