JENSEN: Vehement für die weltweite Abschaffung der Todesstrafe einsetzen

Zur Statistik von Amnesty International zur Todesstrafe erklärt die menschenrechtspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion und Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses Gyde Jensen:

„Dass es weltweit weniger Hinrichtungen und Todesurteile gibt, ist erfreulich. Dennoch ist der Zustand untragbar, dass es überhaupt noch Länder gibt, in denen die Todesstrafe geltendes Recht ist. Zudem gibt es zum Beispiel aus China keine verlässlichen Zahlen zur Vollstreckung der Todesstrafe. Es ist somit zu befürchten, dass die Dunkelziffer höher ist, als die Statistik zeigt. Die Fraktion der Freien Demokraten lehnt diese unmenschliche Strafe kategorisch ab und setzt sich vehement für die weltweite Abschaffung ein. Die Abschaffung der Todesstrafe in Guinea und der Mongolei gibt Anlass zur Hoffnung. Ungeachtet dessen: auch 2017 wurden immer noch tausende Menschen insbesondere in autoritären Staaten getötet. Die rückschrittlichen Entwicklungen beispielsweise in der Türkei sind weiterhin Anlass zur Sorge. Die Fraktion der Freien Demokraten erwartet von der Bundesregierung, dass sie die nötigen Maßnahmen ergreift um eine drohende Wiedereinführung zu verhindern.“

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