VOGEL: Rente muss finanziell stabiler und individueller werden

Zur Bertelsmann-Umfrage zum demografischen Wandel erklärt der rentenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion Johannes Vogel:

„Die Umfrage zeigt einen bemerkenswerten Trend: Während 2002 noch 52 Prozent der Befragten früher als gesetzlich vorgeschrieben in den Ruhestand gehen wollten, hat sich diese Zahl bis 2017 halbiert. Dafür hat sich die Zahl derer, die über die Ruhestandsgrenze hinaus arbeiten wollen, verdoppelt. Zudem fürchten die Bürger nach den Ergebnissen der Umfrage eine Überlastung des Rentensystems durch den demographischen Wandel.

Das zeigt einmal mehr, dass wir die Rente finanziell stabiler und den Renteneintritt individueller machen müssen. Die neue Große Koalition plant jedoch leider das genaue Gegenteil und will verantwortungslos Wahlkampfgeschenke verteilen: Über 130 Milliarden Euro sollen zusätzlich ausgegeben werden, bezahlen müssten das die nachfolgenden Generationen über höhere Beiträge. Das ist nicht gerecht. Stattdessen fordert die Fraktion der Freien Demokraten, dass private Vorsorge stärker unterstützt wird. Auch passt ein starres Rentensystem nicht mehr in die heutige Zeit. Die Lebensläufe sind so unterschiedlich und dem müssen wir endlich mit einem flexiblem Renteneintrittsalter gerecht werden, denn viele Menschen wollen länger arbeiten.“

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