Frankreich und Deutschland müssen Impuls- und Ideengeber sein

Reichstag 55 Jahre Elysee Vertrag
22.01.2018

Christian Lindner und Michael Link sprachen für die FDP-Fraktion zum 55. Jahrestag des Élysée-Vertrags. Beide lobten das Erreichte und richteten den Blick in die Zukunft.

Es war der 22. Januar 1963, an dem der französische Präsident Charles de Gaulle und der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer mit ihrer Unterschrift unter den Élysée-Vertag das Ende einer Feindschaft und den Anfang einer Freundschaft besiegelten. 55 Jahre später haben der Deutsche Bundestag und die französische Assemblée Nationale eine gemeinsame Resolution für einen neuen Élysée-Vertrag debattiert und verabschiedet.

Die Rolle Frankreichs und Deutschlands muss die des „Impuls- und Ideengebers für die Erneuerung der Europäischen Union sein“, stellte Christian Lindner in seiner Rede klar. Jetzt sei die Zeit für mehr gemeinsames Handeln, beispielsweise in der Sicherheits-, der Verteidigungspolitik und bei der Kontrolle der Außengrenzen. Die Fraktion der Freien Demokraten hätte sich noch mehr gemeinsame deutsch-französische Initiativen vorstellen können, so Lindner.

In Richtung der Europagegner sagte er: „Alle Probleme können wir nur in und mit Europa lösen.“ Damit wandte er sich klar gegen nationales Denken, das Europa zu einem Problem erkläre. Neben Lindner sprach auch Michael Link für die Fraktion der Freien Demokraten im Plenum. „Die Geschichte unserer Nachbarschaft ist immer noch in Bewegung“, hob er hervor. „Wir haben es heute selbst in der Hand, mehr an Gemeinsamkeiten daraus zu machen.“

 

Die Rede des FDP-Abgeordneten Michael Link finden Sie hier.

Die gemeinsamen Resolution gibt es hier.